Das Museum CASA CAVAZZINI in Udine

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Bin ich eine BLOGGERIN? Ja, denn ich habe einen Blog.

Nein, wenn ich mir das Klischeebild eines Bloggers vor Augen halte. Ist nicht ein Blogger einer, der schnell seine Erfahrungen und Reflexionen im Blog umsetzt?

Diesen Artikel will ich schon seit Wochen schreiben. Seit wann genau? Seit Anfang Februar? Nein, seit Mitte Januar. Das wird mir bewusst, als ich das folgende Foto (wiederan)sehe. Meine Lieblingseisdiele DOLCE war nämlich geschlossen (bis 22.Januar)…..Bei DOLCE gibt es auch Eis mit Schinken oder Eis mit Refosco drin. Und immer wieder eine Überraschung.

Naja, also ich bin eine Bloggerin, eine langsame Bloggerin, die in der geliebten italienischen Provinz lebt und manchmal unbedingt in die Stadt muss. Wie also Mitte Januar nach Udine. Auf der Suche nach dem Museum “Casa Cavazzini” !

Dieses Museum hatte mir meine Freundin empfohlen, die eine Reiseagentur hat. Es wurde ungefähr vor 2 Jahren eröffnet und ist noch wenigen Leuten bekannt. Auf dem Weg in die Via Cavour (in der sich das Museum – mitten in der Stadt -befindet) komme ich an einem Straßenmaler vorbei, der sich von mir fotografieren lässt.

 

 

 

 

 

 

 

UND ECCOCI! Ich bin vor dem Museum gelandet.

Casa Cavazzini, Museo d’Arte Moderna e Contemporanea

via Cavour 14 – Udine
telefono 0039 0432 414 772

Öffnungszeiten:
– Sommer (1.Mai – 30. September): täglich (außer Dienstag) von 10.30 bis 19.00
– Winter (1. Oktober – 30. April):  täglich (außer Dienstag) von 10.30 bis 17.00

Das Museumsgebäude liegt also mitten im Zentrum von Udine und war früher das Wohnhaus der Familie Cavazzini. Davide Cavazzini starb im Jahr 1986 und vermachte das Haus der Stadt Udine. Seine Witwe Aminta Flebus befolgte mit großem Engagement seinen letzten Willen und so ging das heutige Museumsgebäude schon 1987 in den Besitz der Stadt Udine über. Der Architekt Gae Aulenti schuf daraus großartige Museumsräume. Auf höchst gelungene Weise hat er die 3 Stöcke (3.500 m2 !!) umgebaut und die vorgefundene Schätzen wie die antike Zisterne oder die Fresken aus dem 4.Jh. in die neue,  moderne, lichte Struktur integriert.

Hier gibt es eine Dauerausstellung mit italienischen Künstlern von internationalem Ruf (De Chirico, Savinio, Carrà und Santomaso) , aber auch die andere interessante permanente Ausstellung FRIAM (Friuli Arts & Monuments): Nach dem verheerenden Erdbeben im Friaul der 70-er Jahre, hatten amerikanische Künstler dem Friaul 113 Werke geschenkt, um auf diese Weise zu helfen.

Für meine Fotos habe ich eine Sondererlaubnis erhalten (danke an die hilfsbereite Museumswärterin!) von der Direktorin Vania Gransinigh. Ich wünsche  euch viel Spaß beim virtuellen Gang durch’s Museum ! Er zeigt euch die Atmosphäre der Räume, aber keine Gemälde.

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